Pädagogischer Ansatz

Lebendiges Lernen erleben

Kinder entdecken und forschen
Kinder spiele draußen
Kinder spiele draußen

Wir arbeiten bedürfnis- und situationsorientiert. Ideen der Kinder werden gesammelt und fließen in unsere Arbeit mit ein. Der sprachliche Austausch ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Ansätze aus der Maria Montessori-Pädagogik prägen ebenfalls unsere Arbeitsweise. Maria Montessori hat bereits vor über 100 Jahren zu einer veränderten Sicht auf das Kind beigetragen. Das wesentliche Potenzial für die kindliche Entwicklung sieht sie im Kind selbst. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Umgebung kindgerecht zu gestalten und vorzubereiten, so dass sich jedes Kind frei entfalten kann. Insbesondere leitet uns der Gedanke:

„Hilf mir es selbst zu tun“
Maria Montessori

Wir übernehmen dabei Verantwortung für die Sicherheit und das Wohl der Kinder. Uns ist es sehr wichtig, dass sich das Kind selbst zu organisieren lernt. Umweltbildung und –Erziehung ist ein weiterer pädagogischer Ansatz unserer Einrichtung. Achtung und Wertschätzung vor der Natur sind wichtige Bildungsziele. Naturbegegnungen mit Tieren und Pflanzen, sowie der Umgang mit Naturmaterialien regen die kindliche Fantasie und Kreativität der Kinder in hohem Maße an. Für uns ist das ein Potential, das zu nutzen ist. Unsere regelmäßigen Waldtage sind ein wichtiger Bestandteil der Kita geworden. Im Wald und auf den Wiesen spüren Kinder schöpferische Freiheit, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

Foto von drei Jungen

Unser christliches Leitbild

-miteinander füreinander-

Kinder entdecken und forschen

Religiöse Erziehung im Kindergarten fördert ganzheitliche Erfahrungen, ermöglicht Werte und Orientierung zu vermitteln und Hoffnung weiterzugeben. Zur Religionspädagogik gehört jedoch nicht nur, eine religiöse Erziehung zu verfolgen, sondern ebenso das soziale Verhalten bei den Kindern zu fördern und Wissen zu vermitteln. Einmal im Monat besucht uns unser Pfarrer und erzählt den Kindern im Kreis Geschichten von Gott. Gerne arbeitet unser Team mit Legematerial zur Veranschaulichung religiöser Themen. Erfahrungsgemäß fließt dies über die Augen, in den Kopf und in das Herz des Kindes.

Grundhaltung

Unser Bild vom Kind

Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit. Kinder lernen mit Begeisterung und mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Geschwindigkeit. Ihre Neugier, ihr Wissensdurst, ihr Lerneifer und ihre Lernfähigkeiten sind groß. In ihrem Tun und Fragestellen sind Kinder höchst kreative Erfinder, Künstler, Physiker, Mathematiker, Historiker und Philosophen.

Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern.

 

Dazu schaffen wir ein Umfeld, in dem sich die Kinder wohlfühlen können. Dabei lernen sie, sich zu behaupten, sich durchzusetzen und einmal zurückzustecken.

Das Spiel ist die Arbeit des Kindes
Spiel = Arbeit = Lernen

Schritt für Schritt groß werden

Eingewöhnungsphase

Nach der Eingewöhnungsphase (ca. nach einem viertel Jahr) öffnen wir die Krippengruppe sehr gerne für ältere Kinder aus den Kindergartengruppen. Hierbei können die Krippenkinder viele wichtige Erfahrungen sammeln. Durchsetzungsvermögen, Selbstbehauptung und Selbstbestimmung sind wichtige Lernfaktoren.

Gerade Einzelkinder genießen den liebevollen Umgang miteinander und schlüpfen automatisch in eine andere Rolle.

Die 3-6-jährigen lernen Rücksichtnahme, Fürsorge und können Orientierung im lebenspraktischen und spielerischen Bereich geben. Dies fördert unsere Zusammengehörigkeit als großer Lebens- und Bildungsort in unserer Tagesstätte.

Zugleich gestalten wir einen fließenden Übergang für die Krippenkinder (siehe 2.2 Altersgruppen). Im letzten viertel Jahr dürfen sie bereits in ihrer künftigen Regelgruppe schnuppern. Dies geschieht stufenweise und langsam, damit sich die Kleinen Schritt für Schritt an die neue Situation gewöhnen können.

Blick aufs Kind

So beobachten und dokumentieren wir

Seit September 2019 tragen wir unsere Beobachtungen mit Stepfolio zusammen. Diese Beobachtungsform, anhand Tablets erleichtert dem pädagogischen Personal den Alltag. Ab Juni 2020 geht Stepfolio über zu Dokulino. Wir beobachten ihr Kind gezielt im Freispiel, bei besonderen Aktivitäten und während gezielter Beschäftigungen in Groß- und Kleingruppen. Wir tauschen Beobachtungen aus, um klare Sichtweisen vom Kind zu bekommen. Die Beobachtungsbögen werden vom pädagogischen Fachpersonal sorgfältig ausgefüllt und ausgewertet.

Bei Elterngesprächen, die ein bis zwei mal im Jahr und nach Bedarf geführt werden, werden alle Eindrücke der Erzieherin und der Eltern zusammengetragen um gemeinsam die besten Fördermöglichkeiten für das Kind zu besprechen.

Hat ihr Kind ein eigenes Portfolio (Mappe mit Gebasteltem, Gelernten und Foto´s aus dem Kiga-Alltag), so ist das eine tolle Erinnerung für Sie und Ihr Kind. Diese stehen in Kinderhöhe und sind ständig einsehbar. Am Ende der Woche hängt ein Wochenrückblick an der Pinnwand in Kinderhöhe. Dort wird ein kleiner Einblick in den Alltag der vergangenen Woche gegeben.

So erklärt ihr Kind Erlebtes

Zeigen die Eltern Interesse am Portfolio, am Wochenrückblick etc., dann wird das Kind frei und ungezwungen mit Freude erzählen, was es gelernt hat und was im Kindergartenalltag geschehen ist. Man kann oft staunen, was für das Kind wichtig war.

Abschlussgedanke

  • Kleinsein heißt Knie wund
  • Kleinsein heißt Sand im Mund
  • Kleinsein heißt Schnecken sammeln
  • Kleinsein heißt Würmer finden
  • Kleinsein heißt Wasser spritzen
  • Kleinsein heißt Barfuß flitzen
  • Kleinsein heißt Blumen pflücken
  • Kleinsein heißt Gras am Rücken
  • Kleinsein heißt Unsinn machen
  • Kleinsein heißt forschen und experimentieren
  • Kleinsein heißt insgeheim
  • der Erde näher sein.

(in Anlehnung an Manfred Sestendrup)

Gemeinsam ein großes Team…

Wir blicken in eine Richtung

Ein verständnisvolles und offenes Miteinander zwischen KiTa und Eltern schafft eine gute Basis, auf der sich das Kind wohl fühlen kann. Die täglichen Tür- und Angelgespräche fördern und stabilisieren die Beziehung zwischen beiden Erziehungsfeldern. Ihr Kind spürt die positive Zusammenarbeit.

5.1 Wir blicken in eine Richtung

Sie als Familie sind und bleiben der erste und wichtigste Erziehungs- und Bildungsort. Unter Zusammenarbeit verstehen wir auch, gemeinsame Vorbereitungen für diverse Feste, die Teilnahme an Elternabenden und unterschiedlichen Projekten und Aktionen. Unser größtes Ziel ist es, mit den Kindern und Ihnen als Eltern in eine Richtung zu gehen.

Elternbeirat ohne ihn geht’s nicht

Wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Einrichtung bildet der Elternbeirat, der immer im Hintergrund mitwirkt. Zu Beginn eines jeden Kiga-Jahres wird der Elternbeirat von den Eltern gewählt. Er setzt sich zusammen aus allen drei Gruppen, damit für jede Gruppe ein Ansprechpartner vorhanden ist. Ein motivierter und engagierter Elternbeirat bereichert unsere Tagesstätte wesentlich. (z. B. Flohmarkt/Feste = Erlös = besondere Anschaffungen für die Kinder).

…in der Kita und außerhalb

Kooperationswege

Vernetzung verschiedener Einrichtungen